Kinderbetreuung in den Ferien

Für berufstätige Eltern ist es eine echte Herkulesaufgabe, die Betreuung der Kinder während der Schulferien, vor allem der langen Sommerferien, zu organisieren. Auch, wenn es verschiedene Angebote in manchen Städten für die Kinderbetreuung in dieser Zeit gibt, sie sind bei Weitem noch nicht ausreichend. Damit die Kinderbetreuung in den Ferien flächendeckend funktionieren kann, können Unternehmen einen Beitrag dazu leisten, indem sie Angebote direkt am Unternehmensstandort für die Kinder der Beschäftigten durchführen.

Kinderbetreuung in den Ferien - nicht einfach für Berufstätige

Zwölf bis 13 Wochen haben Kinder im Jahr frei, während der Urlaubsanspruch der Eltern maximal sechs Wochen beinhalten kann. Übrig bleiben insgesamt sechs Wochen und einige Brückentage, in der die Schule ausfällt, die Eltern jedoch arbeiten gehen müssen. Knapp ein Viertel aller Grundschulen bieten das gesamte Jahr über Programme an, aber fast jede dritte Grundschule schließt ihre Räume einfach komplett in den Ferien. Und nur ungefähr die Hälfte der Schulen gestaltet zeitweise Angebote für die Kinder. Das ist alles sehr unzureichend. Denn sehr viele qualifizierte Mütter, die arbeitslos sind, hätten schon längst eine Anstellung, wenn die Kinderbetreuung in den Ferien gesichert wäre.

Unternehmen unzufrieden mit der allgemeinen Kinderbetreuung

In Deutschland sind viele Unternehmen mit dem Angebot der Kinderbetreuung unzufrieden und sehen die Verantwortung bei der Politik. In einer Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) aus dem Jahr 2014 (http://www.dihk.de/...) gaben 58 Prozent von 1600 befragten Unternehmen an, dass durch das unzureichende Betreuungsangebot für Kinder die Betriebsabläufe deutlich eingeschränkt werden. Dabei wurde die zeitweise Schließung vieler Betreuungseinrichtungen während der Schulferien sehr kritisch betrachtet. Denn viele Eltern müssen dann genau zu dieser Zeit Urlaub nehmen, damit die Betreuung der Kleinen gewährleistet ist. Das wird umso schwieriger, desto höher der Anteil an Beschäftigten mit Kindern im Unternehmen ist. Dann wird es kaum realisierbar, die betrieblichen Anforderungen und Urlaubswünsche miteinander zu vereinbaren. Das führt natürlich regelmäßig zu Problemen, wie fast zwei Drittel der befragten Arbeitgeber angaben.

Positiver Effekt für familienfreundliche Unternehmen

Um die Situation allgemein zu verbessern, sind immer mehr Unternehmen gefragt, eigene Initiative hinsichtlich der Kinderbetreuung zu zeigen und sich nicht auf die Politik zu verlassen. Außerdem profitieren die Unternehmen auch von ihrem eigenen Handeln. Denn aufgrund einer familienfreundlichen Personalpolitik werden die Ausfall- und Fehlzeiten der Beschäftigten reduziert. Zudem wird damit die Mitarbeiterfluktuation gesenkt, während die Motivation und die Leistung der Beschäftigten steigen. Ebenso hat die nachhaltige Familienfreundlichkeit eines Arbeitgebers positive Effekte für seine Außendarstellung und sein allgemeines Image.

Kinderbetreuung in den Ferien - Unterstützung für Unternehmen

Damit sowohl kleine als auch große Unternehmen die Kinderbetreuung vor allem in den Ferien realisieren können, ist der Aufbau eines Netzwerkes sinnvoll. Dazu akquirieren wir Unternehmenspartner für das neue Netzwerk in der jeweiligen Region und binden öffentliche Stellen und Genehmigungsbehörden sowie für das Vorhaben relevante Akteure mit ein. Das Netzwerk ist eine besondere Organisationsform, die eine Verteilung der Investitions- und Betriebskosten auf mehrere Akteure ermöglicht und damit niederschwellige Gestaltungsspielräume für Unternehmen schafft. Das Kinderhaus Rasselbande ist zum Beispiel ein aktiver Netzwerkpartner, der bei der Entstehung von Kinderhäusern mit Mehrsäulenfinanzierung unterstützt. Somit können sich die Unternehmen ganz auf ihre Kernkompetenz konzentrieren, während wir mit unseren Erfahrungen und unserem Know-how die Netzwerkkoordinierung und Projektabwicklung übernehmen.

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